Actionbound, Fr/Sa 15.-16. Okt, Auf der Jagd nach Gerechtigkeit in der Wirtschaft. Arbeit und Leben Hamburg

Thomas Dürmeier Bildung, Lieferkettengesetz

Menschenrechte und Lieferketten in Hamburg Mit einer spannenden Schnitzeljagd mit dem Handy zu Fragen der Weltwirtschaft kommen wir spielerisch Menschenrechten auf die Spur und werden Hamburg neu entdecken. Nach einem inhaltlichen Einstieg stellen wir uns Fragen wie: Kann Kaffee fair hergestellt werden? Kann das neue Lieferkettengesetz Menschenrechte globale durchsetzen? Kann ethischer Konsum Unternehmen in die Knie zwingen? Mit einem Actionbound werden wir nach Antworten suchen und abschließend mit Anisja Porschke, Juristin zu Menschenrechten und Umweltschutz in der Weltwirtschaft diskutieren. Anmeldung über die Webseite von Arbeit und Leben Hamburg Freitag, 15. Oktober 2021 18 – 20:00 Uhr Ort: Zoom Technische Voraussetzung: PC, Laptop oder Tablet mit Kamerafunktion, Vorinstallation von zoom Samstag, 16. Oktober 2021 10 – 17.00 Uhr Ort: Hamburg City / Jugend- und Kulturzentrum am …

Mega Erfolg – Bundestag beschließt Lieferkettengesetz. Am Start, aber nicht am Ziel

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Hamburger Menschenrechts- und Umweltbündnis begrüßt Lieferkettengesetz – auch Unternehmen aus Hamburg fordern mutige Schritte vom Bundestag und alle hoffen nun auf die Europäische Union (Hamburg, Berlin – 11.06.2021) Hamburger Initiative Lieferkettengesetz (HILG) begrüßt heutige Abstimmung eines Lieferkettengesetzes im Bundestag – Kompromiss zwischen SPD und Union ist ein guter Start auch für Hamburger Unternehmen- das Ziel der Entschädigung von Opfern von Menschenrechtsverletzungen ist noch nicht erreicht Der Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung das Lieferkettengesetz verabschiedet. Zahlreiche Hamburger Bundestagsabgeordnete haben immer wieder öffentlich für ein weitreichendes Lieferkettengesetz stark gemacht. Ein Teil der CDU-Abgeordneten lehnte selbst Gespräche mit der Zivilgesellschaft ab. Im Gegensatz zu Unternehmensverbänden wie BDI oder BDA haben zahlreiche Hamburger Unternehmen wie Tchibo, Hapag-Lloyd, Brands Fashion oder Charitea in Unternehmensaufrufen ein starkes Lieferkettengesetz von der …

Online Do, 6. Mai – Unternehmensabend: Gesetz zur menschenrechtlichen Sorgfalt. 19 Uhr

Thomas Dürmeier Aufklärung, Bildung, Lieferkettengesetz

Gesetz zur menschenrechtlichen Sorgfalt: Pflichtübung oder Chance? Online-Diskussionsveranstaltung mit Unternehmensvertreter*innen und Get-together der Hamburger Initiative Lieferkettengesetz Donnerstag, 6. Mai 2021 19.00 Uhr (Ende ca.20.00 Uhr) Anmeldung unter lieferkettengesetz AT hamburg.global Teilnahme per MS Teams bzw. Wonderme (Zusendung der Links nach Anmeldung) Die Veranstaltung richtet sich nur an Vertreter*innen von Unternehmen. Wir haben einzelne Plätze Vertreter*innen der Zivilgesellschaft reserviert. Seit dem 12. Februar 2021 ist endgültig klar: Für große Unternehmen werden Maßnahmen zur Achtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten Pflicht. Gleichzeitig ist der aktuelle Gesetzesentwurf nur bedingt geeignet, den größten menschenrechtlichen und somit auch unternehmerischen Risiken entlang der Lieferkette wirkungsvoll zu begegnen. Eine Reihe großer Unternehmen stellt sich jedoch schon seit mehreren Jahren genau dieser Aufgabe – mit festen Strukturen und weitreichenden Maßnahmen. Mit ihrer Praxiserfahrung …

Namibia Buschholz und Hamburg – Fragen: Nein zur falschen Zusammenarbeit

Thomas Dürmeier Demokratie, Klimakatastrophe, Lieferkettengesetz

Import von Buschholz aus Namibia – Nein zur falschen Zusammenarbeit Menschenrechte, Klima, Verteilungsfragen, Demokratie und Kolonialismus Hamburg, 23. März 2021 Seit Monaten läuft bundesweit ein öffentlicher Streit, der sich auch im entwicklungspolitischen Netzwerk „hamburg.global“ abspielt. Soll die Freie Hansestadt Hamburg Buschbiomasse aus Namibia importierten? Aus unserer Perspektive erfüllt der aktuelle Entscheidungsprozess nicht die Anforderungen an ein progressives Projekt der Entwicklungszusammenarbeit in Fragen wie Menschenrechte, Klima, Verteilungsfragen, Demokratie und Kolonialismus. Solange diese Fragen nicht klar beantwortet sind, fordern wir die Stadt Hamburg auf, dieses Projekt nicht weiter voranzutreiben. Wir engagieren uns für ein starkes Lieferkettengesetz mit verbindlichen Menschen- und Umweltrechten. Die Grundsätze der Vereinten Nationen, nach einer Risikoanalyse und effektiven Maßnahmen, um Verletzungen der Menschenrechte zu verhindern, spielen aus unserer Perspektive im Prüfprozess der BUKEA eine …

Eilaktion: Lieferkettengesetz retten – Altmaier stoppen

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Für Koalitionsausschuss am Freitag, 5. Februar 2021 #Lieferkettengesetz? @peteraltmaier Blockade auflösen – Freitag treffen #Merkel @RegSprecher @peteraltmaier @OlafScholz @hubertus_heil & @BMZ_Bund, um erneut zu verhandeln. Wir fordern: Jetzt Koalitionsvertrag erfüllen & starkes Gesetz erlassen! Menschenleben & Umwelt schützen! Teilen, eure CDU-CSU-SPD Kontakte ansprechen. Eure Unternehmen ansprechen. Weitere Infos www.lieferkettengesetz.de

Ökonom*innen für Lieferkettengesetz

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

70 Ökonom*innen fordern Lieferkettengesetz   Berlin, 13.01.2021. In einem heute veröffentlichten Aufruf sprechen sich 70 Wirtschaftswissenschaftler*innen für die Einführung eines Lieferkettengesetzes in Deutschland aus. Das Vorhaben ist zwischen den Koalitionsparteien seit Monaten umstritten. Nach Angaben aus Regierungskreisen sollen die Streitpunkte heute in einem Spitzengespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) ausgeräumt werden. In dem Aufruf setzen sich die unterzeichnenden Ökonom*innen, darunter auch die Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Peter Ulrich und Prof. Dr. Bernhard Emunds, dafür ein, dass Deutschland die menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten von Unternehmen gesetzlich regelt. Aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive sei ein Lieferkettengesetz notwendig und machbar. Prof. Dr. Hansjörg Herr, einer der Initiator*innen des Aufrufs, erläutert: „Am Weltmarkt haben sich Lieferketten durchgesetzt, die zu erheblichen sozialen und ökologischen Kosten führen – das …

Kaffeeriese NKG – Mit einem Lieferkettengesetz wäre das nicht passiert!

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Mit einem Lieferkettengesetz wäre das nicht passiert. Hamburger Neumann-Kaffee-Gruppe verweigert Entschädigungen     Aktivisten protestierten heute in der HafenCity Hamburg. Sie kritisieren den Hamburger Weltmarktführer im Rohkaffeehandel. „Vertreibung in Uganda verhindern, Lieferkettengesetz jetzt!“ steht auf Plakaten. „Vertrieben klagen ihre Rechte ein. Neumann-Kaffee-Gruppe verweigert Entschädigung“ kritisiert die Hamburg Initiative für ein Lieferkettengesetz, ein breites Bündnis aus Kirchen, Menschenrechtsgruppen oder Umweltverbänden. Mitgebrachte Grabsteine und zerstörte Häuser machen auf die Menschenrechtsverletzungen des Konzerns aufmerksam. „Wir fordern von dem Geschäftsführer David M. Neumann, sich deutlich zu menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen zu bekennen und sich öffentlich für ein Lieferkettengesetz auszusprechen. Mit einem Lieferkettengesetz hätten die Kleinbauern unter menschenwürdige Bedingungen ihr Land übertragen. Der Neumann-Gruppe wäre ein jahrelanger Rechtsstreit und ein erheblicher Imageschaden erspart geblieben“, so Dr. Thomas Dürmeier von Goliathwatch. …

Workshop Lieferkettengesetz Samstag, 3. Oktober 11 Uhr W3

Thomas Dürmeier Aufklärung, Lieferkettengesetz

SHOPPEN OHNE SCHLECHTES GEWISSEN FÜR ALLE Planspiel und Workshop für ein Lieferkettengesetz Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldung an info@w3-hamburg.de Workshop Sa, 03.10.2020 11:00 – 15:30 Mit: Dr. Thomas Dürmeier – Goliathwatch Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur noch ein gesetzlicher Rahmen. Deshalb setzt sich ein bundesweites Bündnis aus Eine-Welt-Gruppen, Öko-Aktivist*innen und Gewerkschaften für ein starkes Lieferkettengesetz ein. Auch Unternehmen wie Kik, Nestlé oder die Hapag-Lloyd sprechen sich dafür aus. Durch das Gesetz werden Firmen für Menschenrechte und Umweltstandards inihren globalen Lieferketten haftbar – das fordert die Initiative Lieferkettengesetz. Was bedeutet das konkret? Was können und sollten Unternehmen tun? Ist ein Gesetz besser als Transfair oder der Grüne Knopf?   Unser Workshop richtet sich an Einsteiger*innen ins Thema Menschenrechte, Konsum und Unternehmensverantwortung. In einem interaktiven Planspiel testen wir …

Filmabend mit FIAN am Donnerstag: Hamburger Kaffee mit bitterem Nachgeschmack

Thomas Dürmeier Aufklärung, Lieferkettengesetz

Hamburger Kaffee mit bitterem Nachgeschmack   Vertreibung für Kaffeeanbau in Uganda – was könnte ein Lieferkettengesetz bewirken? Film- und Diskussionsabend mit Gertrud Falk (FIAN),  Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr Wo: Seminarraum im Gängeviertel, 4. Stock der Fabrique, Valentinskamp 34a, Haltestelle: U2 Gänsemarkt Moderation: Thomas Dürmeier (Goliathwatch)    Wegen der starken Nachfrage, leider nur noch Warteliste. Meldet euch trotzdem an und wir melden uns, wenn Menschen absagen.   Landraub und Vertreibung für den Kaffeeanbau: Es ist ein Fall, der auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt hat: 4000 Menschen wurden im Jahr 2001 im Bezirk Mubende in Uganda vertrieben, ihre Häuser, Felder, Tiere und Nahrungsmittelvorräte wurden zerstört, geplündert oder verbrannt. Der Grund: die ugandische Regierung hatte mit einem Tochterunternehmen der Hamburger Neumann Kaffee-Gruppe – eines der …