Workshop Lieferkettengesetz Samstag, 3. Oktober 11 Uhr W3

Thomas Dürmeier Aufklärung, Lieferkettengesetz

SHOPPEN OHNE SCHLECHTES GEWISSEN FÜR ALLE Planspiel und Workshop für ein Lieferkettengesetz Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldung an info@w3-hamburg.de Workshop Sa, 03.10.2020 11:00 – 15:30 Mit: Dr. Thomas Dürmeier – Goliathwatch Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur noch ein gesetzlicher Rahmen. Deshalb setzt sich ein bundesweites Bündnis aus Eine-Welt-Gruppen, Öko-Aktivist*innen und Gewerkschaften für ein starkes Lieferkettengesetz ein. Auch Unternehmen wie Kik, Nestlé oder die Hapag-Lloyd sprechen sich dafür aus. Durch das Gesetz werden Firmen für Menschenrechte und Umweltstandards inihren globalen Lieferketten haftbar – das fordert die Initiative Lieferkettengesetz. Was bedeutet das konkret? Was können und sollten Unternehmen tun? Ist ein Gesetz besser als Transfair oder der Grüne Knopf?   Unser Workshop richtet sich an Einsteiger*innen ins Thema Menschenrechte, Konsum und Unternehmensverantwortung. In einem interaktiven Planspiel testen wir …

Filmabend mit FIAN am Donnerstag: Hamburger Kaffee mit bitterem Nachgeschmack

Thomas Dürmeier Aufklärung, Lieferkettengesetz

Hamburger Kaffee mit bitterem Nachgeschmack   Vertreibung für Kaffeeanbau in Uganda – was könnte ein Lieferkettengesetz bewirken? Film- und Diskussionsabend mit Gertrud Falk (FIAN),  Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr Wo: Seminarraum im Gängeviertel, 4. Stock der Fabrique, Valentinskamp 34a, Haltestelle: U2 Gänsemarkt Moderation: Thomas Dürmeier (Goliathwatch)    Wegen der starken Nachfrage, leider nur noch Warteliste. Meldet euch trotzdem an und wir melden uns, wenn Menschen absagen.   Landraub und Vertreibung für den Kaffeeanbau: Es ist ein Fall, der auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt hat: 4000 Menschen wurden im Jahr 2001 im Bezirk Mubende in Uganda vertrieben, ihre Häuser, Felder, Tiere und Nahrungsmittelvorräte wurden zerstört, geplündert oder verbrannt. Der Grund: die ugandische Regierung hatte mit einem Tochterunternehmen der Hamburger Neumann Kaffee-Gruppe – eines der …

Argumentationstraining, Montag, 31. August

Thomas Dürmeier Aufklärung, Lieferkettengesetz

Was spricht für ein Lieferkettengesetz? Wie kann es in Unternehmen umgesetzt werden? Was spricht juristisch dafür? Wir wollen heute gemeinsam mit Expert*innen lernen, wie wir die Gegenargumente von BDA und BDI richtig entkräften. Ort für reales Treffen: W3 – Nernstweg 32-34, Seminarraum, 1. Stock   Hier der Login. Zustimmung der Moderator*innen notwendig. Bitte vorab anmelden. unter: info@goliathwatch.de Uhrzeit: 31.Aug.2020 02:30 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien   Zoom-Meeting beitreten https://us02web.zoom.us/j/84865097503?pwd=UklSMHpwZnVwWCszNW83YkZRSmw1Zz09   Meeting-ID: 848 6509 7503 Kenncode: 427497 +49 69 7104 9922 +49 30 5679 5800 +49 69 3807 9883 +49 695 050 2596 Ortseinwahl suchen: https://us02web.zoom.us/u/kyXTwLcR7

Vorteil Lieferkettengesetz – ein unbekannter Kostenvorteil für Unternehmen

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Management und Wirtschaftslehre für verbindliche Menschenrechte Armin Paasch (Misereor) beziffert die Kosten auf 0,005 Prozent. Arbeitsgeberverband BDA: Die hohen Mehrbelastungen können wir uns mit Corona nicht leisten.   Es gibt zwei gegensätzliche Standpunkte für und gegen verbindliche Menschenrechtspflichten für Unternehmen. Wenn wir auf Kinderarbeit, Arbeitsschutz oder Gewerkschaftsrechte bei unseren Zulieferern achten, dann steigen unsere Kosten noch mehr. Armin Paasch zitiert die Kostenschätzung der Europäischen Union, was Unternehmen für ein Lieferkettengesetz verlieren werden. Die Wissenschaftler*innen kamen auf 0,005 Prozent vom Unternehmensumsatz. Andere wie der mittelständische Outdoor-Hersteller Vaude schwören auf Menschenrechte und Naturschutz als Wettbewerbsvorteil und als Schutz vor den Corona-Folgen in der Lieferkette. Dort unüberwindbare Kosten, für die EU Peanuts oder steigern Menschenrechte Unternehmenserfolg und senken Kosten? Wer hat Recht? Unsere Analyse der Forschungsliteratur zeigt, dass …

Was wir erwarten von Merkel in der EU – Positionspapier zur EU Ratspräsidentschaft

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz, Position, Treaty

Wenn die Bundesregierung mit der EU Kommission die Regierungsverantwortung für die Europäische Union übernimmt, erwarten wir Fortschritte für alle Menschen und für die Natur. In einem breiten Bündnis tragen wir das Positionspapier mit. Deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um die Wirtschaft resilienter und menschenrechtskonform zu gestalten Das gesamte Positionspapier ist als Download hier erhältlich. Ab dem 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union. Diese EU-Ratspräsidentschaft wird stark bestimmt sein von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, gerade auch von deren ökonomischen Folgen. Den notwendigen Wiederaufschwung gilt es als Chance zu nutzen, um die europäische Wirtschaft zukünftig resilienter zu gestalten. Denn die Corona-Krise demonstriert auf dramatische Weise die Fragilität und Anfälligkeit globaler Lieferketten: nicht nur für europäische Unternehmen, sondern besonders für die Beschäftigten …

Good news: Lieferkettengesetz nimmt neue Fahrt auf

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

CSU und SPD vereint im Fernsehen, aber bald soll es kommen. Corona hat vieles in die Warteschleife geschoben, aber langsam beginnt sich das breite Leben wieder zu entfalten. Wann kommt der Gesetzentwurf  zum menschenrechtlichen Rahmen für Unternehmen? Am Sonntag, 7. Juni, war das Lieferkettengesetz Top-Thema in Fernsehen. Den Bericht ab Minute 14 finden Sie mit diesem Link. Es freut uns bei Goliathwatch sehr, dass die viele Arbeit von uns und vielen weiteren Nichtregierungsorganisationen und Aktiven für ein starkes Lieferkettengesetz langsam Früchte trägt. Gespräche mit Bundestagsabgeordneten, Briefe an Unternehmen, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und auch Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen prägten die letzten Wochen. Wir freuen uns, dass im aktuellen Hamburger Koalitionsvertrag von Rot-Grün ein Ja zum Lieferkettengesetz im Bundesrat schon gesetzt wurde. Viele weitere Informationen gibt es auf der …

Protest gegen Aurubis – wir wollen ein Ja zum Lieferkettengesetz

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Wir haben heute in Hamburg vor der Aktionärsversammlung von der Hamburger Kupferkonzern Aurubis protestiert. Die Ablehnung zu einem deutschen Lieferkettengesetz können wir nicht nachvollziehen, obwohl andere Hamburger Unternehmen dies befürworten. Mit einem großen Transparent empfingen drei Aktivisten von Goliathwatch die Aktionäre vor dem Eingang der jährlichen Aktionärsversammlung. „Aurubis am Scheideweg: Gewinne ohne Gewissen? Oder Dividenden ohne Menschenrechtsverletzungen?“ Diese Fragen wurden den Aktionären heute gestellt, denn dem weltweit führenden Anbieter von Nichteisenmetallen wird unter anderem die Verwicklung in schwere Umweltverbrechen vorgeworfen. Die Studie „Der deutsche Rohstoffhunger“ vom September 2019 der Christlichen Initiative Romero hat sich mit der Lieferkette der Aurubis AG auseinandergesetzt. Daraus geht hervor, dass das Unternehmen einen Teil seines Kupfererzes von dem mexikanischen Großkonzern Grupo México bezogen hat. Dieser betreibt die siebtgrößte Kupfermine weltweit. …

Lieferkettengesetz und Stadtführung Klima – gemeinsam ins Gespräch kommen

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Wir sind auf zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen und wollen mit vielen Menschen in Hamburg ins Gespräch kommen. Hier die aktuellen Möglichkeiten im November und Dezember 2019. Lieferkettengesetz und Gemeinwohlökonomie im Gespräch – Donnerstag, 28. November findet ab 19 Uhr der Gemeinwöhlsalon Hamburg bei ThoughtWorks, Großer Burstah 46-48, 2. Stock statt. Thomas Dürmeier von Goliathwatch diskutiert mit Lemonaid/ChariTea, faire Computermäuse Nager IT, faire Arbeismode Brands Fashion. Welche Verantwortung tragen Konzernriesen für die Klimakatastrophe? Unsere klima- und konzernkritische Stadtführung als Beitrag zur Aktionswoche Lieferkettengesetz und zum dem globalen Klimastreiktag. Sonntag, 01. Dezember, 14 Uhr. Treffpunkt vor Greenpeace in der HafenCity. Anmeldung unter david@goliathwatch.de ist erwünscht, aber nicht notwendig. Zusätzlich findet auch die Nutzbar Lieferkettengesetz statt. Was ist diese Kampagne Lieferkettengesetz überhaupt und warum sollte das für globale …