Vorteil Lieferkettengesetz – ein unbekannter Kostenvorteil für Unternehmen

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Management und Wirtschaftslehre für verbindliche Menschenrechte Armin Paasch (Misereor) beziffert die Kosten auf 0,005 Prozent. Arbeitsgeberverband BDA: Die hohen Mehrbelastungen können wir uns mit Corona nicht leisten.   Es gibt zwei gegensätzliche Standpunkte für und gegen verbindliche Menschenrechtspflichten für Unternehmen. Wenn wir auf Kinderarbeit, Arbeitsschutz oder Gewerkschaftsrechte bei unseren Zulieferern achten, dann steigen unsere Kosten noch mehr. Armin Paasch zitiert die Kostenschätzung der Europäischen Union, was Unternehmen für ein Lieferkettengesetz verlieren werden. Die Wissenschaftler*innen kamen auf 0,005 Prozent vom Unternehmensumsatz. Andere wie der mittelständische Outdoor-Hersteller Vaude schwören auf Menschenrechte und Naturschutz als Wettbewerbsvorteil und als Schutz vor den Corona-Folgen in der Lieferkette. Dort unüberwindbare Kosten, für die EU Peanuts oder steigern Menschenrechte Unternehmenserfolg und senken Kosten? Wer hat Recht? Unsere Analyse der Forschungsliteratur zeigt, dass …

Was wir erwarten von Merkel in der EU – Positionspapier zur EU Ratspräsidentschaft

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz, Position, Treaty

Wenn die Bundesregierung mit der EU Kommission die Regierungsverantwortung für die Europäische Union übernimmt, erwarten wir Fortschritte für alle Menschen und für die Natur. In einem breiten Bündnis tragen wir das Positionspapier mit. Deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um die Wirtschaft resilienter und menschenrechtskonform zu gestalten Das gesamte Positionspapier ist als Download hier erhältlich. Ab dem 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union. Diese EU-Ratspräsidentschaft wird stark bestimmt sein von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, gerade auch von deren ökonomischen Folgen. Den notwendigen Wiederaufschwung gilt es als Chance zu nutzen, um die europäische Wirtschaft zukünftig resilienter zu gestalten. Denn die Corona-Krise demonstriert auf dramatische Weise die Fragilität und Anfälligkeit globaler Lieferketten: nicht nur für europäische Unternehmen, sondern besonders für die Beschäftigten …

Good news: Lieferkettengesetz nimmt neue Fahrt auf

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

CSU und SPD vereint im Fernsehen, aber bald soll es kommen. Corona hat vieles in die Warteschleife geschoben, aber langsam beginnt sich das breite Leben wieder zu entfalten. Wann kommt der Gesetzentwurf  zum menschenrechtlichen Rahmen für Unternehmen? Am Sonntag, 7. Juni, war das Lieferkettengesetz Top-Thema in Fernsehen. Den Bericht ab Minute 14 finden Sie mit diesem Link. Es freut uns bei Goliathwatch sehr, dass die viele Arbeit von uns und vielen weiteren Nichtregierungsorganisationen und Aktiven für ein starkes Lieferkettengesetz langsam Früchte trägt. Gespräche mit Bundestagsabgeordneten, Briefe an Unternehmen, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und auch Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen prägten die letzten Wochen. Wir freuen uns, dass im aktuellen Hamburger Koalitionsvertrag von Rot-Grün ein Ja zum Lieferkettengesetz im Bundesrat schon gesetzt wurde. Viele weitere Informationen gibt es auf der …

Protest gegen Aurubis – wir wollen ein Ja zum Lieferkettengesetz

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Wir haben heute in Hamburg vor der Aktionärsversammlung von der Hamburger Kupferkonzern Aurubis protestiert. Die Ablehnung zu einem deutschen Lieferkettengesetz können wir nicht nachvollziehen, obwohl andere Hamburger Unternehmen dies befürworten. Mit einem großen Transparent empfingen drei Aktivisten von Goliathwatch die Aktionäre vor dem Eingang der jährlichen Aktionärsversammlung. „Aurubis am Scheideweg: Gewinne ohne Gewissen? Oder Dividenden ohne Menschenrechtsverletzungen?“ Diese Fragen wurden den Aktionären heute gestellt, denn dem weltweit führenden Anbieter von Nichteisenmetallen wird unter anderem die Verwicklung in schwere Umweltverbrechen vorgeworfen. Die Studie „Der deutsche Rohstoffhunger“ vom September 2019 der Christlichen Initiative Romero hat sich mit der Lieferkette der Aurubis AG auseinandergesetzt. Daraus geht hervor, dass das Unternehmen einen Teil seines Kupfererzes von dem mexikanischen Großkonzern Grupo México bezogen hat. Dieser betreibt die siebtgrößte Kupfermine weltweit. …

Lieferkettengesetz und Stadtführung Klima – gemeinsam ins Gespräch kommen

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Wir sind auf zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen und wollen mit vielen Menschen in Hamburg ins Gespräch kommen. Hier die aktuellen Möglichkeiten im November und Dezember 2019. Lieferkettengesetz und Gemeinwohlökonomie im Gespräch – Donnerstag, 28. November findet ab 19 Uhr der Gemeinwöhlsalon Hamburg bei ThoughtWorks, Großer Burstah 46-48, 2. Stock statt. Thomas Dürmeier von Goliathwatch diskutiert mit Lemonaid/ChariTea, faire Computermäuse Nager IT, faire Arbeismode Brands Fashion. Welche Verantwortung tragen Konzernriesen für die Klimakatastrophe? Unsere klima- und konzernkritische Stadtführung als Beitrag zur Aktionswoche Lieferkettengesetz und zum dem globalen Klimastreiktag. Sonntag, 01. Dezember, 14 Uhr. Treffpunkt vor Greenpeace in der HafenCity. Anmeldung unter david@goliathwatch.de ist erwünscht, aber nicht notwendig. Zusätzlich findet auch die Nutzbar Lieferkettengesetz statt. Was ist diese Kampagne Lieferkettengesetz überhaupt und warum sollte das für globale …