1. Mai – Tag der Arbeit für Gerechtigkeit

Thomas Dürmeier Allgemein

Was bringen Gewerkschaften gegen Google oder Konzernmacht? Die streiken doch nur für höhere Löhne, oder? Nein, Gewerkschaften sind modern und die Zukunft, wie zum Beginn der freien Lohnarbeit. Die großen TTIP/CETA-Demos waren zum großen Teil nur so erfolgreich, weil der starke Arm der Arbeiterbewegung mitzog. Das wir heute über Kernarbeitsnormen wie auf das Recht auf Lohn für alle Menschen überall sprechen, wenn wir Transfair-Kaffee trinken, wenn KiK vor deutschen Gerichten angeklagt wird oder wenn Großkonzerne wie der Aluminiumkonzern Aurubis oder die Inhaltekontrollierenden von Google/Youtube ihre verletzten Rechte einklagen, beruht dies zu großen Teilen auf die Arbeiterbewegung und der ILO, der internationalen Arbeitsorganisation, der Organisation der arbeitenden Menschen, also der 99% der Welt. Wenn wir in den unterschiedlichen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit gemeinsam auf die Straße …

Klettteraktion für Konzernpflichten

Wir steigen KiK aufs Dach – Konzernpflichten jetzt!

Thomas Dürmeier Allgemein, Treaty

Kletteraktion in Hamburg klagt die fehlende Entschädigung für Textilarbeiter in Bangladesch an „Wir sind hier, weil KiK seit 2012 die Hinterbliebenen in Pakistan nur mit Almosen abspeißt! Konzernpflichten jetzt statt Freiwilligkeit und Verantwortungslosigkeit!“ sagen die Kletteraktivisten von Attac Hamburg. Vor der Kik-Filialen in Hamburg Eidelstedt hängen zwei Kletterer und haben zwei Transparente vor die Schaufenster gehängt. Auf einem Foto fordert eine Hinterbliebene Entschädigung für die über 250 Todesopfer. Auf dem zweiten Banner, das in luftiger Höhe hängt, sieht man das Logo der bundesweiten Kampagne „Menschenrechte vor Profit“. Der deutsche Textildiscounter KiK feiert diesen April das 20-jährige Firmenjubliläum, aber seit 2012 verfolgt der Brand einer Textilfabrik in Pakistan das Markenimage des Discounters. KiK war Hauptkunde der Fabrik Ali Enterprises in Karatschi (Pakistan). Bei dem Feuer am …

„Menschenrechte schützen – Konzernklagerechte stoppen“

Jennifer Sell Allgemein

Goliathwatch fordert mit über 150 weiteren Nichtregierungsorganisationen aus ganz Europa den Rückzug aus Investitionsschutzabkommen sowie rechtliche Haftung bei Menschenrechtsverstößen durch Konzerne Berlin, 22. Januar 2019: Zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos, startete die europaweite Kampagne „Menschenrechte schützen – Konzernklagerechte stoppen“. Mit einer Fotoaktion vor dem deutschen Bundestag wurde die Kampagne in Deutschland eingeläutet. Eine drei Meter hohe Waage symbolisiert, dass sich das Weltwirtschaftssystem im Ungleichgewicht befindet, und dass die Rechte von Konzernen schwerer wiegen als die Rechte für Menschen und Umwelt. Weitere Aktionen sind für die kommenden Monate geplant. Um innerhalb dieser Kampagne den öffentlichen Druck zu erhöhen, wird sie von einer Petition unterstützt. Diese finden Sie hier: https://www.gerechter-welthandel.org/menschenrechte-schuetzen-konzernklagen-stoppen/ Aufgrund dieses Ungleichgewichts fordern wir „die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, sich aus Handels- und Investitionsabkommen …

Gerechtigkeit für die Opfer von KiK? Das Rechtswirrwarr in globalisierten Zuliefererketten

Jennifer Sell Allgemein, Treaty

Vor sechs Jahren, am 11. September 2012, ist in der pakistanischen Fabrik Ali Enterprises ein Feuer ausgebrochen, welchem 258 Menschen zum Opfer fielen und weitere 30 Personen schwer verletzte. Der Hauptabnehmer des Zulieferers ist der deutsche Textildiscounter KiK. Am 29. November 2018 startete der Prozess um diesen Brand vor dem Landgericht in Dortmund. Es geht hierbei um den transnationalen Kampf für Gerechtigkeit in globalen Textillieferketten, so die zwei KlägerInnen Saeeda Khatoon und Nasir Mansoor am Vortag der Verhandlung. Darüber hinaus zeigt sich hier das Ausmaß der Debatte um das breit und divers diskutierte Thema der unternehmerischen Verantwortung und dessen gesetzliche Verankerung. Der Prozess könnte ein Präzedenzfall, nicht nur für die Textilbranche, sondern ebenfalls darüber hinaus auch für andere Branchen sein. KiK und die Anerkennung von …

Jetzt unterschreiben – Kampagne „Google, Stop #HateSearch“

Thomas Dürmeier Allgemein

Google schlägt als Suchbegriffe vor „Flüchtlinge erschiessen nicht entkommen lassen“ oder „Behinderte dürfen nicht wählen, keine Kinder kriegen, nicht heiraten“. Wenn du willst, dass diese Diskriminierung endet, unterstütze unsere Unterschriftensammlung  gegen Hass und Hetze, was wir #HateSearch nennen. Weitere Informationen und unsere Hintergrundstudie zu den Strukturen von #Autodiskriminierung hier.

Neue Publikationen zu Menschenrechten als Konzernpflicht

Sven Perten Allgemein

Wir haben zwei neue Publikationen im Rahmen unserer Kampagne „Menschenrechte als Konzernpflicht“ veröffentlicht, die Sie beide auf unserer Website kostenlos als PDF herunterladen können. Dabei handelt es sich um eine Einführung zum Thema UN Binding-Treaty und um eine Studie in der wir unsere Ergebnisse einer Befragung von 150 Unternehmen zum Thema Menschenrechte veröffentlichen. Beide Publikationen finden Sie hier zum Download: https://goliathwatch.de/kampagnen/menschenrechte-als-konzernpflicht/ Wir freuen uns über Rückmeldungen. Gerne können Sie die Publikationen weiterleiten und verbreiten.

Neues Diskussionspapier: Zivilgesellschaftliche Mitbestimmung in Unternehmen

Sven Perten Allgemein

Großunternehmen und Konzerne sollen weniger den Finanz- und Machtinteressen ihrer Anteilseigner dienen – seien dies Einzelpersonen, andere Unternehmen oder sonstige Institutionen. Sondern es sollen viel stärker die Interessen anderer Menschen berücksichtigt werden, die von den Handlungen dieser Unternehmen betroffen sind. Dies ist möglich mittels zusätzlicher zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Unternehmensmitbestimmung. Unser Ziel ist es zunächst einmal, eine größere Diskussion zu diesem Thema in Gange zu bekommen. Daher haben wir ein erstes Diskussionspapier hierzu auf unserer Website veröffentlicht. Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen und den zukünftigen Austausch zu der Mitbestimmung in Unternehmen.

Förderung für Kampagne „Google Automanipulation“ erhalten

Sven Perten Allgemein

Mit sehr viel Freude können wir verkünden, dass wir eine Kampagnenförderung der Stiftung bridge für unsere Kampagne gegen die Diskriminierung über Autovervollständigung von Google erhalten. Verschiedenste Gruppen werden, wie beispielhaft in dem obigen Screenshot zu sehen, durch die Vorschläge zur Vervollständigung von Google bei der Eingabe von Wörtern in die Suchmaske auf Googles Suchmaschine stark diskriminiert. Unsere Kampagne wird mit 8.500€ sowie ideeller Förderung und Begleitung unterstützt. Weitere Details zur Kampagne und unserer Kritik an Google folgt in Kürze.