Finanzierung

Goliathwatch finanziert sich aus Spendengeldern sowie aus Fördergeldern von gemeinnützigen Stiftungen. 

Bisherige Förderpartner:

Stiftung brigde (Förderung Kampagne gegen Diskriminierung durch Autovervollständigung von Google, 8.500€)

Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche (Förderung Kampagne zu Menschenrechten als Konzernpflicht, 2.250€)

Grundsätze zu Spenden und Förderpartnern:

Generell nehmen wir Spenden nach den folgenden Kriterien an und behalten uns vor Spenden abzulehnen.

Grundsätzliche Übereinstimmung in der Zielsetzung:

Grundsätzlich nehmen wir ausschließlich Spenden von natürlichen und juristischen Personen an, die sich mit Goliathwatch und den Zielen des Vereins identifizieren und nicht gegen diese Ziele arbeiten.

Zusätzliche Kriterien:

Wir nehmen Spenden an, die folgender Form entsprechen, wobei sich die genannten Summen jeweils auf die kumulierten Beträge pro natürlicher oder juristische Person in einem Kalenderjahr beziehen:

  1. Spenden von Privatpersonen bis maximal 50.000€
  2. Spenden von Stiftungen und anderen Drittmittelgebern, sofern der Stiftungs- oder Organisationszweck mit den Zielen des Vereins vereinbar ist.
  3. Spenden von Unternehmen bis maximal 20.000€, die jährlich eine Gemeinwohlbilanz erstellen
  4. Spenden von Unternehmen bis maximal 10.000€, die keine Gemeinwohlbilanz erstellen
  5. Sowohl in 3. als auch 4. werden Unternehmen ausgeschlossen, die ethisch kontroverse Geschäftspraktiken verfolgen, sowie Unternehmen die in ethisch kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind. Dabei lehnen wir uns an die Negativkriterien zur ethisch-nachhaltigen Geldanlage der Bewegungsstiftung (Stand 31.10.2017) an:

Ausgeschlossen werden demnach Unternehmen,

  • die Menschenrechte missachten oder deren Missachtung verschleiern,
  • gegen grundlegende Rechte der Beschäftigten verstoßen (u.a. das Recht, sich zu organisieren, das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, der Verstoß gegen das Recht auf existenzsichernde Entlohnung),
  • sich der Korruption, Bestechung, Steuerflucht und des Steuerbetrugs bedienen oder diese decken,
  • fortgesetzt gegen das Umwelt- oder Sozialrecht, internationale Abkommen und Konventionen verstoßen,
  • Initiativen für einen gerechten Welthandel behindern oder die Verschuldung, Benachteiligung und Abhängigkeit der Menschen in Ländern des globalen Südens verschärfen,
  • Raubbau an natürlichen Ressourcen betreiben oder fördern,
  • dauerhaft Informationen über das eigene Umwelt- und Sozialverhalten nicht offen legen,
  • gegen Prinzipien des Tierschutzes verstoßen,
  • systematisch gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verstoßen,
  • beim Marketing für ihre Produkte oder Dienstleistungen gegen Verbraucherschutzprinzipien verstoßen, mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln spekulieren,
  • in ethisch kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind, wie zum Beispiel Militär- oder Rüstungsgüter produzieren und damit handeln; ausgenommen sind dual use Güter, die nicht regelmäßig für die Rüstung verwendet werden,
  • Atomenergie produzieren, anwenden oder erforschen oder mit Dienstleistungen ermöglichen,
  • Kohlekraftwerke, Kohleabbau oder Fracking betreiben, anwenden oder fördern,
  • grüne Gentechnik anwenden oder fördern,
  • besonders umwelt- oder gesundheitsschädliche Stoffe oder Produkte herstellen, vertreiben oder verwenden,
  • Tabak und Tabakprodukte herstellen und handeln.

Über diese Kriterien möchten wir die Unabhängigkeit unserer Arbeit sicherstellen. Bei Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich gerne jederzeit bei uns.