Gerechtigkeit für die Opfer von KiK? Das Rechtswirrwarr in globalisierten Zuliefererketten

Jennifer Sell Allgemein, Treaty

Vor sechs Jahren, am 11. September 2012, ist in der pakistanischen Fabrik Ali Enterprises ein Feuer ausgebrochen, welchem 258 Menschen zum Opfer fielen und weitere 30 Personen schwer verletzte. Der Hauptabnehmer des Zulieferers ist der deutsche Textildiscounter KiK. Am 29. November 2018 startete der Prozess um diesen Brand vor dem Landgericht in Dortmund. Es geht hierbei um den transnationalen Kampf für Gerechtigkeit in globalen Textillieferketten, so die zwei KlägerInnen Saeeda Khatoon und Nasir Mansoor am Vortag der Verhandlung. Darüber hinaus zeigt sich hier das Ausmaß der Debatte um das breit und divers diskutierte Thema der unternehmerischen Verantwortung und dessen gesetzliche Verankerung. Der Prozess könnte ein Präzedenzfall, nicht nur für die Textilbranche, sondern ebenfalls darüber hinaus auch für andere Branchen sein. KiK und die Anerkennung von …