|

Di, 10. Feb, 19 Uhr: Filmabend im Lichtmess

Wir starten unsere Filmreihe für Wohlstand für alle: Sei kein #Pfeffersack

Am Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr starten wir mit dem Spielfilm „Klassenkampf“ aus dem Jahre 2021.

Ort: Lichtmess- Kino

Eintritt auf Spendenbasis

Freuen uns auch bei Mitarbeit in der AG Film. Einfach Email an david AT goliathwatch.de

Die weiteren Filme in der Reihe sind:

10. März: „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, Dokumentarfilm von Thomas Piketty (2019)

21. April: „Ich, Daniel Blake“, Arbeiter-Spielfilm von Ken Loach (2016).

Hier geht’s zum Trailer….

Mehr Details zum Film: (noch mehr hier: https://www.partisan-filmverleih.de/filme/klassenkampf/

„Wie ist es, als Junge geboren zu werden, der eigentlich ein Mädchen werden sollte? Wie ist es, in die Unterschicht, ins Prekariat, in die Klasse von Arbeitern, Handwerkern, Bauern und ungelernten Fabrikarbeiterinnen Mitte der 60er Jahre in der west­deutschen Provinz hineingeboren zu werden? Wie ist es, diesen vorgezeichneten tradierten Weg verlassen zu wollen und mit dem Wunsch und der Hilfe von Literatur, Theater und Kunst die Herkunft aus der man kommt hinter sich zu lassen, um in eine andere Klasse, die einem fremd anmutet „aufzusteigen“? Es ist ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen. Es heißt, man benötigt vier Gene­ra­tionen, um die Klasse zu wechseln.

 

Der Film KLASSENKAMPF thematisiert die Klassenpolitik und erzählt ganz subjektiv anhand der Biographie des Regisseurs das Porträt einer sozialen Herkunft und stellt nebenbei stell­ver­tretend und exemplarisch für viele, die aus den unteren Schichten der Gesellschaft stammen die Klassenfrage. (Unter wort­gewal­tiger Unter­stützung von Didier Eribon, Annie Ernaux u.a. – über allem schwebend und einflüsternd der Gottvater des experi­men­tellen Kinos Jean-Luc Godard.) Klassenkampf ist ein Film da­zwi­schen, ein dreckiger Hybrid, ein Film zwischen doku­men­ta­rischem Exkurs und inszenier­ten Spiele­reien, als Thesen­film in einer filmi­schen, narra­tiven Intervention.

 

Mit Margarita Breitkreiz („Marija“, „Kaviar“ „Das freiwillige Jahr“) und Lars Rudolph („Der Krieger und die Kaiserin“, Die Werck­mei­ster­schen Harmonien“, „Baby“, „Das kalte Herz“)

 

Kurzer Dialog zwischen einem nicht namentlich genannt werden wollenden Filmkritiker und dem Regisseur:

Filmkritiker: „Der Film wird es schwer haben, sehr schwer, stammen doch die meisten Kritiker, fast alle Journalisten aus bürgerlichem Milieu, aus gehobenen Kreisen, die werden Schwie­rig­keiten haben das zu verstehen.“

Regisseur: „Und?“

Filmkritiker: „Die haben das nicht auf der Agenda.“

Regisseur: „Hm.“

Filmkritiker: „Keine Chance.“

Regisseur: „Hm.“

Filmkritiker: „Und Godard, oje, oje – lebt der eigentlich auch noch?“

Regisseur: „Ja.““

Ähnliche Beiträge