Rettungsschirme in Corona für wen?

Online Diskussionsabend: Corona und die Wirtschaftsfolgen, Donnerstag, 9. April

Thomas Dürmeier Aufklärung

Online-Diskussionsabend zu Corona und die Wirtschaftsfolgen – was tun für Demokratie und Gerechtigkeit? Donnerstag, 9.April 19 Uhr (bis ca. 20.30) Einstieg in wirtschaftliche Fragen und Wirtschafts endlich verstehen. Wir lesen gemeinsam einen Zeitungsartikel aus dem Wirtschaftsteil. Kurzer Input von Dr. Thomas Dürmeier (10 min max.) und dann gemeinsame Diskussion. Wir nutzen Zoom (Video und Ton) als Online-Plattform. UPDATE LOGIN Daten: Zoom-Meeting beitreten https://zoom.us/j/246447071?pwd=VksyMVk3ZlJTQUd5S21vV1ZxemNOdz09 Meeting-ID: 246 447 071 Passwort: 198800 Hier der Text aus dem Spiegel zur Debatte um Vermögenssteuer als Finanzierungsoption der Coronakosten, um die Kosten gerecht zu verteilen. Stimmt das? Wer hat die Kosten? https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/coronavirus-krise-sollen-reiche-fuer-die-kosten-zahlen-a-7c5a8ee5-9b2c-483b-aab0-6d6937f39de4 Weitere Texte zum Themenbereich: Gutachten der Wirtschaftsforchungsinstitute Butterwegge (April 2020): Weniger Ungleichheit durch Corona? Überblick über Antworten auf die wirtschaftlichen Folgen Anmeldung für Login-Daten für Zoom unter david@goliathwatch.de

Einführungsseminar Konzernkritik am Samstag, 7. Februar 2020

Thomas Dürmeier Allgemein

Warum kritisieren wir Konzerne? Was sind unsere Lösungsperspektiven? Wie arbeitet Goliathwatch und wie erreichen wir eine Wirtschaft für Menschen und unsere Natur? Wir bieten allen Interessierten einen spannenden Tag mit Inhalten, Diskussionen und Hintergründen an. Komm zum Einführungstag „Konzernkritik“ am Samstag, 7. März, 10-17 Uhr in der W3 in Altona. Anmeldung unter david AT goliathwatch.de willkommen. Teilnahmebeitrag auf Spendenbasis. Möglicher Vorbereitungstext nach der Anmeldung. Referent und Seminarorganisation: Dr. Thomas Dürmeier, Volkswirt Programminhalte: Wirtschaftliche Grundbegriffe Wirtschaftsgeschichte der konzerngetriebenen Globalisierung Akteure und Erfolge der konzernkritischen Bewegungen seit Babymilch und Nestle Analyse von Konzernmacht in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Alternativen zur Macht der Konzerne – von Wirtschaftsethik, Konsumentensouveränität bis Kapitalismuskritik Arbeitsweise und Erfolge von Goliathwatch Politische Methodik und Strategien

Protest gegen Aurubis – wir wollen ein Ja zum Lieferkettengesetz

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Wir haben heute in Hamburg vor der Aktionärsversammlung von der Hamburger Kupferkonzern Aurubis protestiert. Die Ablehnung zu einem deutschen Lieferkettengesetz können wir nicht nachvollziehen, obwohl andere Hamburger Unternehmen dies befürworten. Mit einem großen Transparent empfingen drei Aktivisten von Goliathwatch die Aktionäre vor dem Eingang der jährlichen Aktionärsversammlung. „Aurubis am Scheideweg: Gewinne ohne Gewissen? Oder Dividenden ohne Menschenrechtsverletzungen?“ Diese Fragen wurden den Aktionären heute gestellt, denn dem weltweit führenden Anbieter von Nichteisenmetallen wird unter anderem die Verwicklung in schwere Umweltverbrechen vorgeworfen. Die Studie „Der deutsche Rohstoffhunger“ vom September 2019 der Christlichen Initiative Romero hat sich mit der Lieferkette der Aurubis AG auseinandergesetzt. Daraus geht hervor, dass das Unternehmen einen Teil seines Kupfererzes von dem mexikanischen Großkonzern Grupo México bezogen hat. Dieser betreibt die siebtgrößte Kupfermine weltweit. …

Siemens, Fridaysforfuture und Dritte Gruppe in den Aufsichtsrat

Thomas Dürmeier Allgemein

Das Management von Siemens überlegt, angesichts der Proteste von Fridaysforfuture gegen Investitionen in den Bau von Kohlekraftwerken, den Fridays einen Sitz im Aufsichtsrat anzubieten. Die Richtung ist vollkommen richtig. Wir brauchen mehr gesellschaftliche Rückbindung von Konzernmacht und wirksame Kontrolle der Gesellschaft über Konzernriesen. Wir finden es super, wenn die Fridays Siemens mit beaufsichtigen würden, aber warum nicht gleich alle Konzernriesen wirksamer demokratisieren und Wahlen für eine gleiche und  starke Gruppe in allen großen Aufsichtsräten? Wir diskutieren seit zwei Jahren zur Demokratisierung von Aufsichtsräten und fordern allgemeine Wahlen wie bei den Sozialversicherungen. Ein Drittel der Stimmen im Aufsichtsrat für alle Bürger, ein Drittel für Beschäftigte und ein Drittel für die Aktionäre, die sowieso die Aktionärsversammlung bestimmen. Die alte Debatte zur Demokratisierung von Unternehmen und der Ausbau …

Heldenmarkt, Neujahrsempfang,.. Termine 2020

Thomas Dürmeier Allgemein

Das neue, konzernkritische Jahr beginnt mit zahlreichen Events und Highlights. Wir sind am Sonntag, 26. Januar, um 13 Uhr mit einem Workshop zum Lieferkettengesetz am Hamburger Heldenmarkt. Ort: Hamburger Messe, Messeplatz 1. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Agrarkoordination. Neujahrsempfang 2020 von Goliathwatch: „Konzernunrecht oder Klimagerechtigkeit?“, Donnerstag, 27. Februar, 18 Uhr im Seminarraum der Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg-Altona. Nicht vergessen: Freitag, 21. Februar, 12 Uhr – nächste Großdemo für Klimagerechtigkeit zur Bürgerschaftswahl (Sonntag, 23.2.) in Hamburg. Fridaysforfuture – wir sind aktiv dabei. Wir freuen uns, mit euch ins Gespräch zu kommen und gemeinsam mit euch für eine gerechtere Wirtschaft zu arbeiten.    

Das war 2019 bei Goliathwatch

Thomas Dürmeier Allgemein

Unser Jahresrückblick auf einer Seite. Mehr Informationen dazu in unserem Dezember-Newsletter. Damit unsere Arbeit erfolgreich weitergehen kann, jetzt uns finanziell unterstützen.

Lieferkettengesetz und Stadtführung Klima – gemeinsam ins Gespräch kommen

Thomas Dürmeier Lieferkettengesetz

Wir sind auf zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen und wollen mit vielen Menschen in Hamburg ins Gespräch kommen. Hier die aktuellen Möglichkeiten im November und Dezember 2019. Lieferkettengesetz und Gemeinwohlökonomie im Gespräch – Donnerstag, 28. November findet ab 19 Uhr der Gemeinwöhlsalon Hamburg bei ThoughtWorks, Großer Burstah 46-48, 2. Stock statt. Thomas Dürmeier von Goliathwatch diskutiert mit Lemonaid/ChariTea, faire Computermäuse Nager IT, faire Arbeismode Brands Fashion. Welche Verantwortung tragen Konzernriesen für die Klimakatastrophe? Unsere klima- und konzernkritische Stadtführung als Beitrag zur Aktionswoche Lieferkettengesetz und zum dem globalen Klimastreiktag. Sonntag, 01. Dezember, 14 Uhr. Treffpunkt vor Greenpeace in der HafenCity. Anmeldung unter david@goliathwatch.de ist erwünscht, aber nicht notwendig. Zusätzlich findet auch die Nutzbar Lieferkettengesetz statt. Was ist diese Kampagne Lieferkettengesetz überhaupt und warum sollte das für globale …

1. Mai – Tag der Arbeit für Gerechtigkeit

Thomas Dürmeier Allgemein

Was bringen Gewerkschaften gegen Google oder Konzernmacht? Die streiken doch nur für höhere Löhne, oder? Nein, Gewerkschaften sind modern und die Zukunft, wie zum Beginn der freien Lohnarbeit. Die großen TTIP/CETA-Demos waren zum großen Teil nur so erfolgreich, weil der starke Arm der Arbeiterbewegung mitzog. Das wir heute über Kernarbeitsnormen wie auf das Recht auf Lohn für alle Menschen überall sprechen, wenn wir Transfair-Kaffee trinken, wenn KiK vor deutschen Gerichten angeklagt wird oder wenn Großkonzerne wie der Aluminiumkonzern Aurubis oder die Inhaltekontrollierenden von Google/Youtube ihre verletzten Rechte einklagen, beruht dies zu großen Teilen auf die Arbeiterbewegung und der ILO, der internationalen Arbeitsorganisation, der Organisation der arbeitenden Menschen, also der 99% der Welt. Wenn wir in den unterschiedlichen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit gemeinsam auf die Straße …

Klettteraktion für Konzernpflichten

Wir steigen KiK aufs Dach – Konzernpflichten jetzt!

Thomas Dürmeier Allgemein, Treaty

Kletteraktion in Hamburg klagt die fehlende Entschädigung für Textilarbeiter in Bangladesch an „Wir sind hier, weil KiK seit 2012 die Hinterbliebenen in Pakistan nur mit Almosen abspeißt! Konzernpflichten jetzt statt Freiwilligkeit und Verantwortungslosigkeit!“ sagen die Kletteraktivisten von Attac Hamburg. Vor der Kik-Filialen in Hamburg Eidelstedt hängen zwei Kletterer und haben zwei Transparente vor die Schaufenster gehängt. Auf einem Foto fordert eine Hinterbliebene Entschädigung für die über 250 Todesopfer. Auf dem zweiten Banner, das in luftiger Höhe hängt, sieht man das Logo der bundesweiten Kampagne „Menschenrechte vor Profit“. Der deutsche Textildiscounter KiK feiert diesen April das 20-jährige Firmenjubliläum, aber seit 2012 verfolgt der Brand einer Textilfabrik in Pakistan das Markenimage des Discounters. KiK war Hauptkunde der Fabrik Ali Enterprises in Karatschi (Pakistan). Bei dem Feuer am …

Jetzt unterschreiben – Kampagne „Google, Stop #HateSearch“

Thomas Dürmeier Allgemein

Google schlägt als Suchbegriffe vor „Flüchtlinge erschiessen nicht entkommen lassen“ oder „Behinderte dürfen nicht wählen, keine Kinder kriegen, nicht heiraten“. Wenn du willst, dass diese Diskriminierung endet, unterstütze unsere Unterschriftensammlung  gegen Hass und Hetze, was wir #HateSearch nennen. Weitere Informationen und unsere Hintergrundstudie zu den Strukturen von #Autodiskriminierung hier.