Sa, 1. Mai, Demo Tag der Arbeit

Buero1 Goliathwatch Demokratie

Wirtschaftsgerechtigkeit für Menschen in der globalen Arbeitswelt, ob Lohnarbeit, Pflegearbeit, Clickarbeit oder andere Formen ! Der Tag der Arbeit steht auch 2021 im Zeichen der Corona-Pandemie. Neben Aktionen vor Ort wird der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wie im vergangenen Jahr wieder einen Livestream zum 1. Mai senden. Denn eines ist in diesen Zeiten wichtiger denn je: Zeigen, dass die Gewerkschaften für die Menschen in diesem Land aktiv sind.     Weitere Informationen: www.dgb.de 

Facebook nutzt in Australien seine Monopolstellung um Einfluss auf die Mediengesetzgebung zu nehmen

Buero1 Goliathwatch #fairoderfake, Demokratie, Digitalisierung

In dem seit Monaten schwelenden Streit zwischen der australischen Regierung und den Tech-Giganten Google und Facebook über ein geplantes, aber umstrittenes Mediengesetz, kam es Mitte Februar zu einer Machtdemonstration. Facebook suchte die direkte Konfrontation und blockierte für Australien sämtliche Nachrichtenseiten, teilweise sogar Behördenseiten.[1] Über Nacht sperrte Facebook die journalistischen Inhalte von professionellen Nachrichtenanbietern, davon betroffen waren auch medizinische Notdienste und Wetterportale. In der Folge war es australischen Facebook-Nutzer*innen nicht mehr möglich auf diese Inhalte zuzugreifen, sie zu posten oder zu teilen. Mit dieser drastischen Beschneidung der Informationsfreiheit versuchte Facebook den geplanten Gesetzentwurf „News Media Bargaining Code“ der australischen Regierung kurz vor der Verabschiedung im australischen Parlament doch noch zu torpedieren, nachdem der gemeinsame Sturmlauf mit Google gegen das neue Mediengesetz bis dahin erfolglos war. [2]  …

„Menschenrechte schützen – Konzernklagerechte stoppen“

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Goliathwatch fordert mit über 150 weiteren Nichtregierungsorganisationen aus ganz Europa den Rückzug aus Investitionsschutzabkommen sowie rechtliche Haftung bei Menschenrechtsverstößen durch Konzerne Berlin, 22. Januar 2019: Zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos, startete die europaweite Kampagne „Menschenrechte schützen – Konzernklagerechte stoppen“. Mit einer Fotoaktion vor dem deutschen Bundestag wurde die Kampagne in Deutschland eingeläutet. Eine drei Meter hohe Waage symbolisiert, dass sich das Weltwirtschaftssystem im Ungleichgewicht befindet, und dass die Rechte von Konzernen schwerer wiegen als die Rechte für Menschen und Umwelt. Weitere Aktionen sind für die kommenden Monate geplant. Um innerhalb dieser Kampagne den öffentlichen Druck zu erhöhen, wird sie von einer Petition unterstützt. Diese finden Sie hier: https://www.gerechter-welthandel.org/menschenrechte-schuetzen-konzernklagen-stoppen/ Aufgrund dieses Ungleichgewichts fordern wir „die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, sich aus Handels- und Investitionsabkommen …

Gerechtigkeit für die Opfer von KiK? Das Rechtswirrwarr in globalisierten Zuliefererketten

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Vor sechs Jahren, am 11. September 2012, ist in der pakistanischen Fabrik Ali Enterprises ein Feuer ausgebrochen, welchem 258 Menschen zum Opfer fielen und weitere 30 Personen schwer verletzte. Der Hauptabnehmer des Zulieferers ist der deutsche Textildiscounter KiK. Am 29. November 2018 startete der Prozess um diesen Brand vor dem Landgericht in Dortmund. Es geht hierbei um den transnationalen Kampf für Gerechtigkeit in globalen Textillieferketten, so die zwei KlägerInnen Saeeda Khatoon und Nasir Mansoor am Vortag der Verhandlung. Darüber hinaus zeigt sich hier das Ausmaß der Debatte um das breit und divers diskutierte Thema der unternehmerischen Verantwortung und dessen gesetzliche Verankerung. Der Prozess könnte ein Präzedenzfall, nicht nur für die Textilbranche, sondern ebenfalls darüber hinaus auch für andere Branchen sein. KiK und die Anerkennung von …