Online: Mi, 4. Mai: Meinungsfreiheit oder Facebook? Der Fall Goliathwatch und digitale Menschenrechte

Thomas Dürmeier #fairoderfake, Bildung, Demokratie, Digitalisierung

Mittwoch, 4. Mai 2022, 19 Uhr

Online-Vortrag

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Eine Solidaritätsveranstaltung der Hamburger Initiative Lieferkettengesetz

Referent:innen:

Jürgen Bering, LL.M.oec., LL.M. (NYU), Projektkoordinator, Gesellschaft für Freiheitsrechte, Berlin

Dr. Thomas Dürmeier, Volkswirt, Goliathwatch, Hamburg

Moderation: Diana Sanabria, LL.M. (Konstanz), Referentin für Weltwirtschaft, Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit, Hamburg

 

Schützen oder gefährden Digitalgiganten wie Facebook und Co. Meinungsfreiheit und Demokratie? Was wird zensiert? Was verstärkt? Am 12. Februar sperrte Facebook die Seite der Menschenrechtsorganisation Goliathwatch. Erst nach juristischem Druck wurde eine eingeschränkte Ersatzversion zugänglich gemacht. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele zur Moderationsmacht von Digitalkonzernen: Twitter sperrt Trump, Facebook verstärkt mit seinem Algorithmus Hate und Fake, was in Myanmar zum Völkermord beitrug, Instagram erhöht Magersucht bei Jugendlichen.

Was dürfen Digitalkonzerne und Soziale Medien tun? Welche Menschenrechtspflichten haben sie für Meinungsfreiheit und Demokratie weltweit? Welche Regulierung bräuchte man für die Einhaltung der Menschenrechte in der digitalen Welt? Was könnten wir – individuell und als Gesellschaften – anders machen?

Der juristische Streit mit Facebook wird erläutert, die aktuelle Studie der Gesellschaft für Freiheitsrechte zu diesem Themenkomplex „Grundrechtsbindung sozialer Netzwerke“ wird diskutiert und Lösungsperspektiven für internationale Menschenrechte werden aufgezeigt.

Studie der Gesellschaft für Freiheitsrechte: freiheitsrechte.org/grundrechte-im-digitalen/

Hintergrundinformationen zum Fall hier: goliathwatch.de/facebooksperre/

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Beitrag auf Spendenbasis für Goliathwatch: 5 – 9 Euro

Veranstalter:in: Goliathwatch mit der solidarischen Unterstützung der Hamburger Initiative für ein Lieferkettengesetz